MUTWILLE

Was, wenn die Ordnung, die du kennst, von heute auf morgen zusammenbricht? Was, wenn du Teil eines zerstörerischen Spiels bist, das du selbst entfacht hast?

 

In seinem packenden philosophischen und hochpolitischen Debüt, entwirft der Schriftsteller Kai Lüdders, das Szenario einer Gesellschaft, die sich in ihrem unbändigen Wohlstandsstreben selbst verliert und die bereit ist, wirklich alles aufs Spiel zu setzen. „Mutwille“ ist Gesellschaftsporträt und Politthriller zugleich. Der Roman – rasant mit sprachlicher Verve erzählt – schickt den Leser in eine Zukunft Deutschlands, die vielleicht nicht mehr allzu fern ist; und er fragt danach, was eine gute Gesellschaft im Inneren wirklich zusammenhält und was sie zerreißen kann.

 

Im Mittelpunkt des Romans steht Paul Schneider. Der erfolgreiche Lobbyist arbeitet für das Gesundheitsunternehmen UMC in Berlin. Angeekelt von der saturierten Wohlstandsgesellschaft, die ihn umgibt, schmiedet er einen Plan: Ihm schwebt eine Gesellschaft vor, in der die soziale Herkunft keine Rolle mehr spielt und in welcher der gesunde Mensch das Maß aller Dinge sein wird.

Die Vision einer neuen Gesundheitspolitik wird von Norman Bruckmeier unterstützt. Er ist der Chef des mächtigen Gesundheitsunternehmens, das seine giftigen Fäden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausgelegt hat. Mithilfe der neuen Partei für Gesundheit und Ordnung (PGO) wollen Schneider und Bruckmeier ihr teuflisches Ziel erreichen, das aktuelle politische System aus den Angeln zu heben. Doch Schneider und Bruckmeier setzen eine abgründige Spirale in Gang, die sie augenscheinlich nicht mehr kontrollieren können. Die Folge: Hass, Hetze, Chaos. Land und Gesellschaft zerreißen.

 

Kai Lüdders präsentiert einen Roman von aktueller Brisanz, in welchem er die Mechanismen des Polit-, Lobby- und Medienbetriebs durchleuchtet sowie über zahlreiche Charaktere und deren Schicksale ein Gesellschaftspanorama entfächert.